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Vergabeverfahren

Die Lizensierung eines Produkts mit dem INSECT RESPECT Gütesiegel erfolgt grundsätzlich individuell bzw. produktspezifisch. Geprüft wird nach folgendem Verfahren:

1 Grundsätzliche Vergabekriterien

•    Entspricht das Produkt und seine Auslobung den gesetzlichen Anforderungen?
•    Ist die Gebrauchsanweisung vollständig?
•    Geschieht die Auslobung ohne Verniedlichung und unkonkrete Aussagen („Natur“, „natürlich“)?
•    Werden (falls nötig) Wirkstoffe deklariert? (nicht: Inhaltsstoffe)
•    Ist die Zulassungsnummer gültig?
•    Ist die Absender-Angabe vollständig?

2 Insect Respect Philosophie

•    Steht das Produkt in Einklang mit der Insect Respect Philosophie?
•    Ist der Partner bereit, für weniger Biozid-Einsatz zu werben?
•    Der Partner muss sich nachweislich für die Umwelt einsetzen und Nachhaltigkeit in seiner Unternehmensphilosophie verankert haben.

3 Produkt-Philosophie

Erfüllt das Produkt folgende Kriterien?

•    Keine Insektizide
•    Keine umweltgefährliche Kennzeichnung
•    Keine Verniedlichung
•    Vollständige Kompensation der Anwendungsschäden
•    Ausführliche Gebrauchsanweisungen zur gezielten und damit effektiven Bekämpfung
•    Nützliche Informationen zur Prävention

4 Ermittlung des Mehrpreises (u.a. Lizenzentgelt)

•    Berechnung des Eingriffs nach wissenschaftlichem Modell (Insekten-Biomasse pro Produkt)
•    Berechnung des Ausgleichs (benötigte Fläche in cm2 zur Kompensation)
•    geplante Menge
•    Kompensationskosten
•    ggf. Mehrpreis für Ökologisierung des Produkts
•    Lizenzentgelt für Insect Respect

5 Kompensation

•    Zuordnung zu bestehender Ausgleichsfläche oder
•    Anlage einer neuen Ausgleichsfläche
•    grundsätzlich vor dem Verkauf der Produkte

Wenn alle Kriterien erfüllt und der Prozess umgesetzt ist, erfolgt die Label-Vergabe. Das INSECT RESPECT Gütesiegel gilt für eine Produktreihe ohne zeitliche Begrenzung, solange sie die genannten Punkte erfüllt.